Fuck stereotypical go spiritual


Ich bin ja gespannt, was Du nach dem Lesen dieses Artikels sagst.

Seit langer langer Zeit beschäftigt mich dieses Thema und nach viel Beobachtung und Reflektion habe ich mich entschlossen, darüber im Rahmen unseres Blogs zu schreiben. Ich denke, dass die Plattform hier die Richtige ist.


Spiritualität für Männer

Wenn du mir auf Instagram folgst, so hast du womöglich schon mitbekommen, dass für mich die Spiritualität ein sehr zentrales Thema ist und es mit dem „Mann sein“ Hand in Hand geht. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass ein großer Teil unserer Leser weiblich ist. Hör jedoch nicht auf zu lesen, denn ich bin mir sicher, du kennst den einen oder anderen Mann und vielleicht auch direkt an deiner Seite, den du sanft einen Seitenhieb verpassen kannst und ihn ermutigst den Artikel zu lesen. Wie du weißt, brauchen wir Männer ja meist länger…zumindest, wenn es um das Thema Spiritualität geht.

Ich zumindest finde es Klasse, zu jenen männlichen „Exoten“ zu gehören, die aus dem Käfig männlicher Stereotypen ausbrechen. Wenn du die Sorge hast, dann nicht mehr als Mann wahrgenommen zu werden…keine Sorge du wirst noch mehr in deine Männlichkeit finden. Ich kenne auch keine Frau, die einen Stereotypen will.


Es ist sicher kein Geheimnis, dass das Thema Spiritualität in erster Linie eine weibliche Domäne ist.


Wenn du als Mann Vorträge, Workshops oder Seminare besuchst die nichts mit dem Verkauf von Produkten zu tun haben, ist die Anzahl der weiblichen Teilnehmer erdrückend! Und ganz ehrlich, liebe Männer, wenn wir nicht bald einen Gang nach oben schalten, dann sind uns die Mädels meilenweit voraus in ihrer Entwicklung und wir haben nicht mal mehr den Hauch einer Chance zu verstehen, wovon sie reden. Männer, wisst ihr eigentlich, dass sich alles in der Natur, das sich nicht weiterentwickelt irgendwann ausstirbt? Wollt ihr das? Absolut nicht also kommt in die Gänge.


Sei offen für Neues!

Was ich möchte, ist, Männern die Angst nehmen, sich mit dem Thema zu beschäftigen.

“Was? Ich und Angst? Lächerlich!”, wirst Du jetzt möglicherweise sagen – falls Du ein Mann bist. Ja, nee, ist klar. So ist das auch nicht gemeint. Der Punkt ist: Wir Männer haben andere Herangehensweisen an das Leben. Wir sehen Dinge anders, oftmals einfacher und zerdenken nichts. Mit anderen Worten…wir sind sehr einfach gestrickt und das ist gut so.

Wenn wir uns wirklich als Mann annehmen und fühlen, brauchen wir – wenn wir ehrlich sind – nicht viel zum Leben. Unsere Wohnungen sind spartanisch und funktionell eingerichtet. Hätte ich Viola nicht, wäre mein Leben nicht so bunt wie es ist. Eher Schwarz-Weiß.


Kann es sein, dass wir Männer unseren eigenen Weg und unseren Zugang zur Spiritualität erst wiederentdecken müssen?

Wenn wir uns die Geschichte ansehen, gab es so oft weise Männer wie es weise Frauen gab. Es gab Medizinmänner, Zen Meister, Schamanen, Druiden. Das waren ja alles echte Kerle. Wir Männer haben vollkommen verlernt, uns auf unser Mannsein zu berufen und stolz darauf zu sein, weil wir Angst haben gleich als verweichlicht dazustehen.


Was ist die Spiritualität?

Spirituelles Bewusstsein bereichert meiner Erfahrung nach das Leben ganz wunderbar.

Es ist nicht abgehobenes, sondern genau das Gegenteil. Du stehst mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Tatsachen gewinnst jedoch einen anderen Blickwinkel.

Dank vieler Erfahrungen rund um die Spiritualität habe ich ein großes Vertrauen ins Leben entwickelt und weiß, dass das Leben für uns ist.


Wie kannst du die Spiritualität in deinen Alltag integrieren?

4 knackige Tipps:


1. Nutze die Kraft der Meditation

Wir leben in einer Zeit in der ständig Nachrichten, Eindrücke, Negativität auf uns einprasseln.

Das macht müde und schwach. Durch Meditation kommst du in deine männliche Kraft.

Wenn ich merke, dass meine Power nicht mehr vorhanden ist, dann nehme ich mir 10 Minuten für mich. Zumeist am Abend in der Dunkelheit. Lege mich in mein Bett, schließe die Augen und genieße die Stille. Versuche dabei dich auf deinen Atem zu konzentrieren. Du wirst merken, wie gut dir das tut.


2. Dankbarkeit und Wertschätzung

Wann warst du das letzte Mal so richtig dankbar?

Wenn du oft verreist – so wie wir das tun – merkst du erst, welch Glück du hast in Europa geboren worden zu sein. Es geht hier nicht um „gib dich doch Zufrieden“, sondern einfach zu genießen was ist! Probiere es heute Abend aus und überlege dir für was du heute dankbar bist.

Bist du Dankbar für deine Familie? Bist du Dankbar für deinen tollen Partner?...


3. Lebe im Hier & Jetzt

Oh man, das klingt so simple, jedoch ist es das manchmal nicht.

Kennt Ihr das Gefühl die Augen geöffnet zu haben aber doch nichts sehen zu können? Dein Kopf ist voller Gedanken und merkst nicht was rund um dich passiert?

Das ist ganz normal.

Wichtig ist nur zu erkennen, dass du gerade eben nicht den gegenwärtigen Augenblick genießt.

Nimm dir in solch einen Augenblick 1 Minute und aktiviere all deine Sinne:

· Was siehst du?

· Was kannst du hören?

· Was kannst du riechen?

· Was kannst du fühlen und vielleicht auch schmecken?


4. Willst du das wirklich?

Ich bin überzeugt davon, dass Männer oftmals einem großen äußeren Druck standhalten müssen um dem „Idealbild“ eines Mannes gerecht zu werden. Das neue teure Auto, die sündhaft teure Uhr. Frage dich: „Will ICH das wirklich?“ Die Betonung liegt wirklich auf dem ICH.

Angenommen dein Umfeld existiert nicht, würdest du es dir kaufen?

Wenn die Antwort JA lautet, dann bereichert es dich. Wenn die Antwort NEIN lautet, dann Hände weg. Du schadest dir damit.


Wie du merkst, ist es sehr sehr leicht mehr Bewusstsein in den Alltag zu integrieren und auch ein wenig Spiritualität mithinein zu packen.

Wie bereits erwähnt sind Frauen bereits um einiges bewusster als wir Männer. Stell dir also vor du beschäftigst dich mit dem Thema und integrierst es in dein Leben…egal ob du vergeben bist oder Single. Die Frau wird sich – weil du „Out oft the box“ denkst – in dich verlieben oder auch noch ein zweites Mal in dich verschauen.


Ich freue mich auf dein Feedback und den Austausch mit dir.


Dein Daniel

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